DVV
Deutsche Vereinigung
zur Be
kämpfung der Viruskrankheiten e. V.
 






 

 

Der Fachausschuss „Influenza“ befindet sich

momentan in der Phase der Neuformierung

unter der Leitung von Frau Prof. B. Gärtner

 

Umfeldanalyse: Es gibt viele aktive Mitarbeiter im Gesundheitswesen, die sich intensiv mit diesem Thema beschäftigen. Dazu gehören Bund und Länder, RKI, STIKO, PEI/EMEA, Diagnostikkommission der GfV/DVV, INSTAND. Die Arbeit des Fachausschusses soll hier ergänzen, es sollen keine Überschneidungen stattfinden.

 

Ziele des Fachausschusses: Optimierung von Diagnostik, Therapie und Prävention

 

Diagnostik:

Diagnostische Strategien für die saisonale und pandemische Influenza

    • In der Pandemie hat sich gezeigt, dass die Bewertung von Schnelltesten problematisch ist.
    • Hier wäre die Erarbeitung einer Stellungsnahme sinnvoll, unter welchen Bedingungen eine PCR welche Influenzatypen erfassen bzw. differenzieren kann.
    • Es sollte ein Labornetzwerk geschaffen werden unter Einbeziehung der Labore aller Sektoren (niedergelassene Labore, universitäre Einrichtungen, Krankenhäuser, staatliche Stellen), um in einer Pandemie schnellstmöglich reagieren zu können und um vor allem neue diagnostische Regelungen auch in der Praxis umzusetzen.

 

Therapie:

  • Information über Therapiemöglichkeiten jenseits der etablierten Virustatika

Zudem gibt es interessante Aspekte bei supportiven Maßnahmen (z.B. Immunmodulatoren).

 

Prävention:

  • Die Durchimpfungsraten in der Bevölkerung sowie in den speziellen Zielgruppen sind zu niedrig
    • Analyse der Situation: Impfhindernisse, Situation von besonderen Gruppen (z.B. Arbeitsmedizin, Waldorfschulen, Kinder mit Grunderkrankungen)
    • Maßnahmen erarbeiten zur Erhöhung der Durchimpfungsrate (z.B. in der Arbeitsmedizin)
  • Impfempfehlungen für medizinische problematische Gruppen
  • Im Studium wird das Thema „Impfen“ nicht adäquat vermittelt (auf Anregung von Herrn Haas).
    • Sammlung/Umfrage an den virologischen Instituten zum Thema wie Impfen in der Lehre vermittelt wird.
    • Erstellen von einheitlichen Lernzielen
    • Erstellung von Materialien zum praxisnahen Impfen, die an die Institute abgegeben werden können
  • Die Kriterien zur Zulassung von Influenzaimpfstoffen erscheinen artifiziell und sind schwer vermittelbar (auf Anregung von Herrn Wichmann).
    • Überprüfung der Validität der Antikörpertiter und Vergleich mit Protektion.
    • Vorschläge für andere Messparameter sollen erarbeitet werden.

 

  • Hebammen als mögliche Zielgruppe sind noch nicht mit einbezogen.

 

 

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